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Aktuelles Schuljahr


„Be Smart – Don´t Start: Nikotin? Kein Power-up für mich“ – Kreative Plakatkampagne gegen Vapes an unserer Schule

Im Rahmen des Präventionsprojekts „Be Smart – Don’t Start“ hat der Ethikkurs der Jahrgangsstufe 8 von Frau Jost ein eigenes Kreativprojekt umgesetzt. Ziel war es, sich kritisch mit dem Thema Vapen im Schulalltag auseinanderzusetzen und Mitschülerinnen und Mitschüler auf positive Weise zum Nachdenken anzuregen.

Einbettung in den Unterricht: Freiheit, Verantwortung und Sucht
Das Projekt entstand im Rahmen der Unterrichtseinheit „Freiheit und Verantwortung“. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich dabei mit der Frage auseinander, wie frei ihre Entscheidungen wirklich sind und welchen Einfluss äußere Faktoren haben. In einem Exkurs zum Thema Sucht mit besonderem Fokus auf Nikotin und Vapen wurde deutlich, wie schnell Gewohnheiten zu Abhängigkeiten werden können und wie wichtig bewusste Entscheidungen im Alltag sind.

Ausgangspunkt: Ein reales Problem im Schulalltag
Immer häufiger wird beobachtet, dass auf Schultoiletten gevaped wird. Vielen Jugendlichen ist bewusst, dass dies weder erlaubt noch gesundheitlich unbedenklich ist – dennoch passiert es. Genau hier setzte das Projekt an: Statt mit Verboten oder Abschreckung zu arbeiten, ging es im Ethikunterricht um Fragen wie „Wie frei bin ich wirklich?“ und „Welche Verantwortung trage ich für mein Handeln?“.

Die Schülerinnen und Schüler entwickelten in Kleingruppen eigene Plakate mit einer klaren Aufgabe: Die Botschaften sollten in wenigen Sekunden verständlich sein, zum Nachdenken anregen und vor allem ermutigen, nicht belehren oder beschämen.

Im Mittelpunkt stand die Idee: Nikotin ist kein „Power-up“ – echte Stärke kommt von innen.

Die Gruppen beschäftigten sich zunächst mit den Gründen, warum Jugendliche zur Vape greifen (z. B. Gruppendruck, Stress oder der Wunsch dazuzugehören). Anschließend entwickelten sie positive Alternativen: Was gibt wirklich Kraft? Was macht unabhängig und stark?

Einsatz von KI in der Gestaltung
Ein besonderer Aspekt des Projekts war die Nutzung von Künstlicher Intelligenz bei der Plakatgestaltung. Die Schülerinnen und Schüler formulierten eigene Prompts zur Bildgenerierung und passten diese schrittweise an, bis ihre Vorstellungen visuell umgesetzt waren. Dabei lernten sie nicht nur kreatives Arbeiten, sondern auch einen reflektierten Umgang mit digitalen Werkzeugen.

Klare Botschaften – sichtbar im Schulalltag
Die fertigen Plakate wurden schließlich in Schaukästen vor den Schultoiletten aufgehängt – genau dort, wo die Botschaft wirken soll. Sie setzen bewusst auf positive Impulse: Selbstbestimmung, Gesundheit, Freundschaft und echte Stärke stehen im Vordergrund.

Ein Beitrag zum Kreativwettbewerb
Mit ihrer Arbeit nimmt der Kurs am landesweiten Kreativwettbewerb von „Be Smart – Don’t Start“ teil und möchte zeigen, dass Präventionsarbeit mehr sein kann als Regeln und Verbote. Wenn Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden, eigene Gedanken entwickeln und kreative Lösungen gestalten, entsteht ein nachhaltiger Zugang zu wichtigen Themen.

Wir sind gespannt, wie die Plakate wirken und drücken unserem Ethikkurs die Daumen für den Wettbewerb!

 

Plakate gegen Vapes Be Smart dont start

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