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Aktuelles Schuljahr


Faszination Naturwissenschaft und Technik: Ida Meckel nimmt an Reisestipendium in München teil

Ida Meckel vom Johanneum Gymnasium Herborn erhielt im September 2026 die Möglichkeit, an einem besonderen Bildungsaufenthalt im Deutschen Museum München teilzunehmen. Das Reisestipendium wurde vom Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts MNU in Zusammenarbeit mit der Reisestiftung des Deutschen Museums vergeben. Es richtete sich an besonders interessierte Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II.

Während des fünftägigen Aufenthalts vom 21. bis 25. September waren die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jugendherberge Thalkirchen untergebracht. Neben Übernachtung und Betreuung umfasste das Stipendium ein abwechslungsreiches Kursprogramm, das von Fachpersonal des Deutschen Museums gestaltet und von Herrn Burk (Clemens-Brentano-Europaschule Lollar) und Frau Mang (Johanneum Gymnasium Herborn) begleitet wurde. Ziel war es, mathematisch und naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche zu fördern, zu motivieren und ihnen einen vertieften Einblick in verschiedene Forschungs- und Anwendungsbereiche zu ermöglichen.

Zum Auftakt erhielten die Stipendiatinnen und Stipendiaten eine Einführung in den Ablauf der Woche und nahmen an einer Übersichtsführung durch die neuen Ausstellungen teil. Am Dienstag standen die Themen Rohstoffgewinnung und Lebensmittelanalytik im Mittelpunkt. Nach einer Führung durch die Pop-up-Ausstellung „Rohstoffe abbauen, nutzen – und dann?“ folgte ein Chemie-Workshop. Anschließend konnten die Jugendlichen das Museum auf eigene Faust erkunden.

Am Mittwoch beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Raumfahrt, Elektronik und Mikrochips. Neben verschiedenen Führungen gab es einen Workshop zum Thema „Mikrochips unter der Lupe“. Ein Actionbound durch das Museum sorgte zusätzlich für eine interaktive Auseinandersetzung mit den Ausstellungsinhalten. Der Donnerstag widmete sich der sogenannten Geriatronik, also technischen Lösungen zur Unterstützung älterer Menschen. Auch an diesem Tag blieb ausreichend Zeit, die Ausstellungen selbstständig zu besuchen.

Den Abschluss bildete am Freitag eine Führung durch die Abteilung Optik. Besonders eindrucksvoll war die Vorführung eines Rasterelektronenmikroskops, mit dem kleinste Strukturen sichtbar gemacht werden können.

Das Reisestipendium verband fachliche Bildung mit praktischen Erfahrungen und selbstständigem Lernen. Ida konnte dabei nicht nur ihr Wissen in unterschiedlichen naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen erweitern, sondern auch neue Eindrücke sammeln und Kontakte zu anderen MINT-interessierten Jugendlichen knüpfen. Der Aufenthalt im Deutschen Museum bot ihr damit eine bereichernde Gelegenheit, Wissenschaft außerhalb des Unterrichts unmittelbar zu erleben.

 

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