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Aktuelles Schuljahr


Herborner Nachwuchsastronomen überzeugen im internationalen Wettbewerb – Bronze für einen Schüler des Johanneums

Fünf Finalteilnahmen, eine Bronzemedaille und ein Teacher Award beim International Astronomy and Astrophysics Competition...

Astronomie und Astrophysik gehören am Johanneum-Gymnasium eigentlich nicht zum regulären Fächerkanon. Umso bemerkenswerter ist das Abschneiden der Herborner Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen International Astronomy and Astrophysics Competition (IAAC): Von 33 Teilnehmenden des Johanneums schafften 30 den Sprung in die nächste Wettbewerbsrunde. Fünf Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlunterricht Astronomie erreichten schließlich das internationale Finale – und alle fünf landeten dort unter den besten 20 Prozent ihres Jahrgangs. Für Jannis Vogelsang gab es sogar eine Bronzemedaille.

Schon die ungewöhnlich breite Beteiligung am Wettbewerb war ein Erfolg: 33 Schülerinnen und Schüler des Johanneums wagten sich an die Aufgaben des IAAC. Der internationale Wettbewerb verlangt dabei weit mehr als astronomisches Grundwissen. Neben Kenntnissen über Himmelskörper und astrophysikalische Zusammenhänge sind mathematische Fähigkeiten gefragt – teilweise auf einem Niveau, das im regulären Mathematikunterricht erst in der Oberstufe vermittelt wird.

Nach der Qualifikationsrunde hatte es die nächste Stufe in sich: Das Pre-Final war als mehrstündige Klausur konzipiert und verlangte von den Teilnehmenden Ausdauer, mathematisches Denken und die Fähigkeit, komplexe astronomische Problemstellungen selbstständig zu lösen. Fünf Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlunterricht Astronomie der Jahrgangsstufe 10 stellten sich dieser Herausforderung: Diana Gisbrecht, Leonie Hönig, Milla Henrich, Max Windolf und Jannis Vogelsang.

Und das mit außergewöhnlichem Erfolg: Alle fünf qualifizierten sich für die international ausgetragene Finalrunde. Auch dort konnten die Herborner Nachwuchsastronominnen und -astronomen überzeugen.

Einen besonderen Coup landete Jannis Vogelsang: Er schaffte den Sprung auf einen der Medaillenränge und wurde für seine Leistung mit Bronze für Deutschland ausgezeichnet.

Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler wurden international geehrt. Aufgrund der bemerkenswerten Leistungen der Herborner Teilnehmer erhielt auch Dorit Betz, diesjährige Leiterin des Astronomie-Wahlunterrichts der Jahrgangsstufe 10 und Initiatorin der Wettbewerbsteilnahme am Johanneum, den Teacher Award des IAAC.

Damit endet die diesjährige Teilnahme am International Astronomy and Astrophysics Competition für das Johanneum mit einer beeindruckenden Bilanz: 33 Teilnehmende, 30 erfolgreiche Qualifikationen für das Pre-Final, fünf internationale Finalistinnen und Finalisten, eine Bronzemedaille und ein Teacher Award. Ein Ergebnis, das zeigt, wie erfolgreich Schülerinnen und Schüler auch ein anspruchsvolles Themengebiet erschließen können, das weit über den regulären Unterricht hinausgeht.

 

IAAC 2026

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