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Von den Profis lernen... E2G besucht Bewerbertraining der Firma Rittal

Auf dem Weg zum Abitur und besonders in der Einführungsphase (entspricht der 11. Klasse) wird am Johanneum Gymnasium Herborn der Fokus auf die Berufs- und Studienorientierung (kurz „BSO“) großgeschrieben.

Mit der Entscheidung, das Abitur zu machen, wurde bereits eine wichtige Weiche im schulischen und beruflichen Werdegang gestellt und den Schülerinnen und Schülern steht die Welt der Berufe und Studiengänge offen. Zudem haben viele z.B. durch die Schulpraktika schon konkrete Ideen, was sie später machen und werden möchten. Doch wie geht es nach dem Abitur weiter? Wie kommt man trotz gutem Schulabschluss an einen der beliebten Ausbildungs- oder Studienplätze?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden besuchte der Kurs E2G, betreut durch ihren PoWi Lehrer Sebastian Busch sowie den Verantwortlichen der Berufs- und Studienorientierung am Johanneum Gymnasium Herborn Torben Möller, die Firma Rittal. Hier durften die Lernenden an einem professionellen Bewerbertraining eines der größten Arbeitgeber der Region teilnehmen und somit „von den Profis lernen“. Nach einer kurzweiligen und informativen Führung durch den Showroom und das Labor ging es direkt in die Vollen. Neben Grundlagen wie dem korrekten Verfassen eines Bewerbungsanschreibens oder eines vollständigen Lebenslaufs lag der Fokus auf den so genannten „Softskills“. Hierbei geht es darum, welche Stärken man selbst besitzt und wie man sich selbst am besten verkauft und präsentiert. Dabei konnte Frau Wojtynowski-Scharf, zuständig für das Duale-Studium bei der Loh Acedemy, den Lernenden eindrucksvoll vermitteln, worauf es bei einer erfolgreichen Bewerbung ankommt und wie man als Bewerberin oder Bewerber vermittelt, dass man selbst der oder die Richtige für den Job ist. In zahlreichen praktischen Übungen wie Diskussionen, Rollenspielen und Simulationen von Bewerbungsgesprächen konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur wertvolle praktische Erfahrungen sammeln, sondern einen sehr authentischen Einblick in gängige Bewerbungsverfahren bekommen. Durch professionelles Feedback seitens Frau Wojtynowski-Scharf, aber auch anderer Teilnehmenden, wurde stets die Gelegenheit zur Selbstreflexion sowie der sofortigen Verbesserung des eigenen Auftritts gegeben, was die Lerngruppe hervorragend umsetzte und in das eigene Handlungsrepertoire übernehmen konnte.

Die Zusammenarbeit von Schule und Betrieb ist an dieser Stelle überaus fruchtbar. Dort, wo die Schule an ihre Grenzen stößt, schafft es der Betrieb motivierende, authentische und realistische Einblicke zu liefern und die Schülerinnen und Schüler professionell auf anstehende Bewerbungsverfahren vorzubereiten. Der Dank des Johanneum Gymnasiums Herborn gilt der Firma Rittal, und hier besonders Frau Wojtynowski-Scharf, welche dieses Bewerbungstraining durchgeführt und sich bereit erklärte hat dieses für kommende Jahrgänge zu wiederholen.

 

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